Eine Rundreise durch die spektakulärsten Naturlandschaften der Oltenien — von Höhlen und Gletscherseen zu den Gipfeln des Parâng und den Cheile Oltețului


Intro: Wildes und freies Oltenien

Wenn es im gastronomischen Oltenien um Geschmack und im kulturellen um Geschichten geht, dreht sich im Abenteuer-Oltenien alles um Bewegung.
Die Region ist eine überraschende Kombination aus Bergen, Flüssen, Höhlen, Wäldern und Seen.
Sie können von Wanderungen im Buila-Vânturarița-Nationalpark zu Bootsfahrten auf der Donau oder einer Mountainbike-Tour durch Rânca wechseln.
Dies ist eine Route für diejenigen, die Wanderstiefel Hotelpantoffeln vorziehen.


1. Buila-Vânturarița-Nationalpark – das Paradies für Kurzwanderungen

Im Kreis Vâlcea gelegen, ist Buila-Vânturarița der kleinste Nationalpark Rumäniens, aber auch einer der spektakulärsten.
Seine Pfade führen durch dichte Wälder, weiße Kalkfelsen und Almen mit Alpenblumen.
Die Routen sind vielfältig – von einfachen Spaziergängen bis zu anspruchsvolleren Tagestouren.

Empfohlene Route: Cheile Cheii – Cabana Cheia – Curmătura Builei (mittel, 4–5 Stunden)
Aktivitäten: Wandern, Naturfotografie, Picknick mit Blick auf die Gipfel
Ideale Jahreszeit: Mai–Oktober
Lokaler Tipp: Früh aufbrechen, denn der Morgennebel bietet die spektakulärsten Fotomotive


2. Peștera Muierilor – Geschichte unter der Erde

Eine der beeindruckendsten Karstformationen Rumäniens, die Peștera Muierilor befindet sich in Baia de Fier und ist leicht zu besichtigen.
Hier wurden Spuren menschlicher Besiedlung aus der Vorgeschichte und Höhlenbärenfossilien entdeckt.
Die unterirdische Route ist beleuchtet, gut ausgebaut und perfekt für einen Familienbesuch.

Besichtigungsdauer: 45 Minuten
Temperatur: konstant, 9–10°C – nimm einen Pullover mit!
Extra: Nur wenige Kilometer entfernt kannst du auch die Peștera Polovragi besuchen, wilder und mit lokalen Legenden


3. Ferienort Rânca – der Ausgangspunkt zur Transalpina

Rânca ist der ideale Ausgangspunkt für Bergabenteuer. Im Sommer ist es der perfekte Ort für Wanderungen zu den Gipfeln des Parângul Mic und Păpușa, und im Winter wird es zu einem der besten Skigebiete im Süden des Landes.
Der Weg dorthin, die Transalpina, ist bereits eine Attraktion für sich – eine der höchsten Straßen Europas.

Aktivitäten: Wandern, Mountainbiken, Paragliding, Skifahren
Was zu sehen: Der Sonnenuntergang von der Transalpina – buchstäblich über den Wolken
Ideale Jahreszeit: Juni–September zum Wandern; Dezember–März zum Skifahren


4. Vidra-See – Stille in der Höhe

Der Vidra-See ist ein Abstecher wert. Künstlich angelegt, aber umgeben von einer völlig wilden Natur, ist er ein ausgezeichneter Ort für Picknicks, Fotografie oder ruhiges Kajakfahren.
Am Ufer des Sees gibt es auch einige rustikale Hütten mit Seeblick – der perfekte Ort für eine Nacht der völligen Abschaltung.

Aktivitäten: Kajakfahren, Landschaftsfotografie, Picknick bei Sonnenuntergang
Wo übernachten: Cabana Obârșia Lotrului oder Zelt, für Campingliebhaber
Profi-Tipp: Der Waldweg zum See ist spektakulär, aber überprüfen Sie die Wettervorhersage – das Wetter kann sich schnell ändern


5. Donauklamm – Adrenalin auf dem Wasser

Am südlichen Ende der Route bietet die Donauklamm eine andere Form des Abenteuers.
Sie können leichte Wanderungen durch die Cazanele Mari unternehmen, Bootsfahrten zwischen den Felsen machen, in den Mraconia-Klammen klettern oder bei Sonnenuntergang Kajak fahren.
Es ist eine der fotogensten Naturgebiete Rumäniens, und die Kombination aus Berg und Wasser macht es unwiderstehlich.

Aktivitäten: Bootsfahrt zum Decebal-Kopf, Kajakfahren, Wandern nach Ponicova
Wo übernachten: Dubova oder Eibenthal – Pensionen mit Steg und direktem Zugang zum Wasser
Extra-Tipp: Buchen Sie Bootsfahrten früh am Morgen, wenn das Licht weicher ist und es nicht überfüllt ist


Fazit: Ein Abenteuer im oltenischen Rhythmus

Im Abenteuer-Oltenien geht es um Freiheit.
Man muss nicht den Everest besteigen, um Adrenalin zu spüren – es reicht, in die Peștera Muierilor hinabzusteigen, die Transalpina zu erklimmen oder zu sehen, wie der Himmel über der Donau leuchtet.
Es ist eine perfekte Route für lange Wochenenden, für Paare oder Gruppen, die unverfälschte Natur ohne Schnickschnack suchen.
Jeder Halt ist ein weiterer Beweis dafür, dass der Süden Rumäniens nicht nur Dörfer und Traditionen, sondern auch eine der vielfältigsten Naturregionen des Landes bietet.